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Es gibt im Judo eine Vielzahl unterschiedlicher Wurftechniken. Vergleicht man diese untereinander, so lassen sich trotz zahlloser Unterschiede in den Details prinzipielle Gemeinsamkeiten in den Hauptfunktionsphasen feststellen.
Sicheln (Gari) Ukes stehendes, belastetes Bein, sein Stützpunkt, wird in Richtung von dessen Zehen weggerissen - gesichelt. Fegen (Barai) Das sich bewegende Bein von Uke wird in Bewegungsrichtung weitergeleitet - gefegt. Der Wurfansatz erfolgt in dem Moment, in dem Ukes Bein gerade abhebt bzw. aufgesetzt wird. Blockieren (Otoshi) Ukes vorwärts kommendes oder stehendes Bein wird unterhalb des Körperschwerpunktes blockiert, gleichzeitig wird er oberhalb seines Schwerpunktes über diese Blockade gezogen. Einhängen (Gake) Tori stellt ein Bein blockierend hinter Ukes stehendes und belastetes Bein auf und drückt bzw. schiebt Uke über diese Blockade hinweg. Ausheben Tori stellt bei gebeugten Beinen mit seiner Hüfte Kontakt zu Ukes Rumpf her. Durch Beinstreckung, Hüfteinsatz und Armzug wird Uke ausgehoben und geworfen. Verwringen (Rotieren lassen) Tori stellt mit seiner Hüfte Kontakt zu Ukes Rumpf her. Durch ein starke Verwringung (gleichzeitige Rotation um die Körperquer- und längsachse) im Oberkörper, verbunden mit einer Kopfdrehung und Armzug, wird Uke geworfen. Opfern (Sutemi) Tori gibt sein Gleichgewicht auf und lässt sich fallen. Unter Ausnutzung der so entstandenen Energie wird Uke mit Armzug und z.T. mit Beineinsatz geworfen. |